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Bardolino - Garda- oder Starnberger See?

Um dem Stau auf der Brennerautobahn zu entgehen, bleiben wir zwei Nächte am Gardasee und treten erst am Montag den Rückweg an. Welch gute Entscheidung wir da getroffen haben, zeigt sich vom Fenster unseres Agriturismos aus: Autokolonnen so weit das Auge reicht.

Da geht es uns gut hier im Hinterland des Sees in Cavaion Veronese. Trotz der relativ nahen Autobahn ist es ruhig und grün. Und vor allem: in nächster Umgebung gibt es gute und traditionsreiche Trattorien sowie Pizzerien. Natürlich finden auch deutsche Touristen den Weg hierher, aber dennoch haben wir noch den Eindruck, in Italien zu sein.

"Noch", denn das ändert sich, als wir zum Kaffeetrinken an den See nach Bardolino

fahren. Zwischen den  Geschäften, Restaurants, Bars, Eisdielen etc. drängen sich zahlreiche Touristen, die Deutsch sprechen. Mehr noch: Bayrisch!

So hübsch der Ort auch ist, irgendwie fühle ich mich jetzt nicht mehr wie in Italien. Als wir dann eines der Cafés am Seeufer aufsuchen wollen, müssen wir uns eingestehen: die Einrichtung, die Stühle, das Ambiente - und vor allem die Gäste - erinnern uns sehr stark an den Starnberger See bei München.

Jetzt zieht auch noch ein Gewitter auf... auch ganz wie zuhause...

Gut, dass wir abends wieder im Hinterland essen, denn da kommt wieder Italienfeeling auf.

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